Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 26 (2006), Nr. 3     30. Juni 2006
Int J Paro Rest ZHK 26 (2006), Nr. 3  (30.06.2006)

Seite 221-229


rhPDGF-BB fördert die Heilung von Parodontaldefekten: Klinische und röntgenologische Beobachtungen über einen Zeitraum von 24 Monaten
McGuire, Michael K. / Nevins, Myron
Kürzlich wurde in einer groß angelegten prospektiven klinischen randomisierten Blindstudie nachgewiesen, dass ein neues Behandlungssystem, bei dem der gereinigte rekombinante humane Blutplättchenwachstumsfaktor-BB (rhPDGF-BB) zusammen mit einem biokompatiblen, osteokonduktiven Scaffold aus Beta-Tricalcium- Phosphat (ß-TCP) verwendet wird, sicher und effektiv zur Heilung fortgeschrittener parodontaler Knochendefekte dient. Drei Monate nach dem Eingriff wurde in Arealen, die mit 0,3 mg/ml rhPDGF-BB + ß-TCP behandelt worden waren, im Vergleich zu ß-TCP + Puffer (aktive Kontrolle), eine signifikante Zunahme des klinischen Attachmentlevels festgestellt. Dieser Trend war auch 6 Monate nach dem Eingriff noch festzustellen. Außerdem wiesen die Areale, die mit 0,3 mg/ml rhPDGFBB + ß-TCP behandelt worden waren, 6 Monate nach dem Eingriff signifikant mehr röntgenologisch feststellbares lineares Knochenwachstum und prozentuale Defektauffüllung auf als die Areale, die den Knochenersatz mit dem Puffer erhalten hatten. Nach 6 Monaten zeigte sich eine anfängliche Wirkung der Behandlung. Um festzustellen, wie sie sich fortsetzte, wurden repräsentative Fälle aus dem klinischen Versuch weiter verfolgt. Bei diesen Fällen (außer einem) wurde 18 bzw. 24 Monate nach dem Eingriff mit den gleichen klinischen und röntgenologischen Messtechniken wie nach 6 Monaten der Erhalt des klinischen Attachmentlevels nachgewiesen. In allen Fällen wurde eine beträchtliche Zunahme des linearen Knochenwachstums und der prozentualen knöchernen Auffüllung im Vergleich zu den Messungen festgestellt, die 6 Monate nach dem Eingriff vorgenommen worden waren. In beiden rhPDGF-BB-Behandlungsgruppen wurden deutliche röntgenologische Veränderungen im Erscheinungsbild der Defektauffüllung beobachtet. Die Röntgendichte und die Bildung von Knochenbälkchen hatten zugenommen, was auf eine vermehrte Mineralisierung und Reife des Knochens gegenüber den Messungen 6 Monate nach dem Eingriff hindeutete.