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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 26 (2006), Nr. 3     30. Juni 2006
Int J Paro Rest ZHK 26 (2006), Nr. 3  (30.06.2006)

Seite 263-267


Der modifizierte apikale Verschiebelappen, um die Dimensionen der Attached Gingiva zu erweitern: Die Single-Incision-Technik für mehrere benachbarte Zähne
Carnio, Joao / Camargo, Paulo M.
In diesem Artikel wird eine chirurgische Technik beschrieben, die darauf abzielt, die Dimensionen der attached Gingiva über mehrere benachbarte Zähne hinweg zu erweitern. Diese Technik stellt eine Variation des modifizierten apikalen Verschiebelappens (MARF) dar, der früher schon vorgeschlagen wurde. Die MARF-Technik benutzt einen einzigen horizontalen Einschnitt in das keratinisierte Gewebe. Dabei wird ein Lappen gespaltener Dicke gelöst, der in apikaler Position mit dem Periost vernäht wird. Das Periost liegt im Bereich zwischen dem anfänglichen horizontalen Einschnitt und dem koronalen Rand des Lappens frei. Der freigelegte Periostbereich bleibt in vollem Umfang von keratinisiertem Gewebe umschlossen. Deshalb migrieren die keratinisierten Epithelzellen während der Wundheilung über das Periost. So bildet sich im Bereich des vorher freigelegten Periosts keratinisiertes Gewebe, das attached ist. Die Vorteile dieser operativen Technik liegen auch in ihrer Einfachheit: Es gehört dazu nur ein einziger horizontaler Einschnitt, der eine minimale Morbidität erzeugt, da kein palatales Spendergewebe beteiligt ist, und er sorgt für eine prognostizierbare gingivale Farbangleichung.