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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 26 (2006), Nr. 3     30. Juni 2006
Int J Paro Rest ZHK 26 (2006), Nr. 3  (30.06.2006)

Seite 285-291


Vergleich zwischen dem azellulären Hauttransplantat und dem palatalen Autotransplantat zur Wiederherstellung der keratinisierten Gingiva um Dentalimplantate herum: Ein Fallbericht
Yan, Ji-Jong / Tsai, Alex Yi-Min / Wong, Man-Ying / Hou, Lein-Tuan
Die Verwendung von autogenen Gingivatransplantaten hat sich als effektive und prognostizierbare Möglichkeit erwiesen, die Menge der keratinisierten Gingiva zu erhöhen. Allerdings lassen sich Unannehmlichkeiten und Schmerzen im Spenderareal nicht vermeiden2. Es kann auch ein Allotransplantat aus azellulärer Hautmatrix (ADM) als Spendergewebe verwendet werden, damit keine weitere Eingriffsstelle erforderlich ist und die Schmerzen verringert werden. Wir werten in dieser Studie aus, wie effektiv ein ADM-Allotransplantat die Breite der keratinisierten Gingiva um Dentalimplantate herum erhöhen kann. Ein Patient mit unzureichender keratinisierter Gingiva um Dentalimplantate im Frontbereich des Ober- und Unterkiefers erhielt entweder ein ADM-Transplantat oder ein palatales Autotransplantat. Die Auswahl erfolgte nach dem Zufallsprinzip. Die Breite der keratinisierten Gingiva und die übrigen klinischen Parodontalparameter wurden zu Beginn sowie 3 und 6 Monate nach dem Eingriff aufgezeichnet. Beide Transplantate verzeichneten zufriedenstellende Ergebnisse. Die Breite des keratinisierten Gewebes wurde mit dem ADM-Transplantat erhöht. Allerdings fiel die Zunahme geringer aus als beim autogenen Gingivatransplantat.