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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 28 (2008), No. 3     3. July 2008
Int J Paro Rest ZHK 28 (2008), No. 3  (03.07.2008)

Page 215-223, Language: German


Sinusliftverfahren mit Ultraschall-Knochenchirurgie: Erfahrungen aus fünf Jahren
Blus, Cornelio / Szmuckler-Moncler, Serge / Salama, Maurice / Salama, Henry / Garber, David
Die Knochenchirurgie mit Ultraschall wurde erst vor Kurzem als Osteotomietechnik eingeführt, allerdings gibt es dazu erst wenige Unterlagen. In diesem Artikel wird von der Anwendung der Ultraschall-Knochenchirurgie an 34 Patienten berichtet. Im Zeitraum von fünf Jahren wurden 53 Knochenaugmentationsverfahren im Seitenzahnbereich des Oberkiefers durchgeführt. Die ursprüngliche Restknochenhöhe unter der Kieferhöhle betrug noch 1 bis 9 mm (Durchschnitt: 3,7 mm). Die Verteilung nach den Klassen für das Restknochenniveau war 7,7 % für Klasse B, 39,3 % für Klasse C und 53,0 % für Klasse D. Die Eingriffe umfassten die Eröffnung der Kieferhöhle durch ein Knochenfenster, Entnahme von Kortikalis und Spongiosa und Aktivierung der Sinuswand. Bei der Eröffnung der Kieferhöhle wurden zwei von 53 Membranen (3,8 %) perforiert. Sie wurden mit einer Membran aus plättchenarmem Plasma abgedeckt. Das Knochentransplantat bestand für 22 Implantatareale (18,8 %) aus autologem Knochen, für 29 Areale (24,8 %) aus einer Mischung aus autologem Knochen und anorganischem bovinem Knochenmaterial (Bio-Oss) und in 66 Arealen (56,4 %) nur aus Bio-Oss. Die perforierten Membranen heilten komplikationslos. Bei der Wiedereröffnung schlugen vier Implantate fehl. Die Überlebensrate der 117 eingesetzten Implantate betrug 96,6 %. Kein Implantat schlug nach der Belastung fehl. Aufgrund der Durchführung des Sinuslifts mit der Ultraschall- Knochenchirurgie traten kaum Membranperforationen auf. Durch das Wechseln der Ansätze erfolgten alle chirurgischen Schritte sicher und angenehm.