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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 28 (2008), No. 3     3. July 2008
Int J Paro Rest ZHK 28 (2008), No. 3  (03.07.2008)

Page 225-231, Language: German


Histologische Auswertung der Socket Preservation mit mineralisiertem humanem Allotransplantatmaterial
Wang, Hom-Lay / Tsao, Yi-Pin
Die Socket Preservation zum Zeitpunkt der Zahnextraktion wird von vielen Autoren empfohlen. Wenn sie erfolgreich verläuft, ist später ein weniger umfangreiches oder gar kein Alveolarkammtransplantat erforderlich. Wir beschreiben ein Augmentationsverfahren einschließlich der histologischen und histormorphometrischen Befunde. An dieser Pilotstudie nahmen fünf Patienten (drei Männer, zwei Frauen, Durchschnittsalter 56 Jahre) teil. Es wurden fünf Areale behandelt. Für das Auffüllen jeder Extraktionsalveole bis zum Knochenkamm (2 mm unter der Weichgewebeoberfläche) wurde ein lösungsmittelkonserviertes mineralisiertes Spongiosa-Allotransplantat verwendet. Die Bereiche wurden mit einem bioresorbierbaren Kollagen-Wundverband abgedeckt. Fünf bis sechs Monate nach der Augmentation wurden aus der Mitte der Extraktionsalveolen Biopsate entnommen. Die histologische Auswertung der präparierten Biopsate zeigte Bildung und Umbau von Knochenbälkchen in den Bereichen des mineralisierten Spongiosa- Allotransplantats und keine Anzeichen von Entzündung. Die histomorphometrische Analyse der Biopsate zeigte durchschnittlich 68,5 % vitalen Knochen, 3,8 % verbliebene Transplantatpartikel und 27,7 % Bindegewebe/Knochenmark. Außerdem zeigten sich vitaler Knochen und Bindegewebe in engem Kontakt zum restlichen Allotransplantat. Aus unseren Daten geht hervor, dass die Kombination aus humanem mineralisiertem Knochen und einem resorbierbaren Kollagen-Wundverband eine geeignete Technik zur Socket Preservation ist. Trotzdem empfehlen wir, kontrollierte klinische Studien mit einer größeren Zahl von Biopsaten durchzuführen, um die Ergebnisse dieser Technik zu bestätigen.