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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 28 (2008), Nr. 3     3. Juli 2008
Int J Paro Rest ZHK 28 (2008), Nr. 3  (03.07.2008)

Seite 239-249


Regenerative Therapie von tiefen periimplantären knöchernen Defekten nach Dekontamination der Implantatoberfläche mit dem CO2-Laser
Romanos, Georgios E. / Nentwig, Georg H.
Die Behandlung eines periimplantären knöchernen Defekts ist wegen der Kontamination der Implantatoberfläche und des Nachbargewebes schwierig. In dieser Fallserie wird erörtert, wie ein CO2-Laser zur Dekontamination erkrankter Implantate bei 15 Patienten eingesetzt werden konnte. Es werden klinische und röntgenologische Daten zur Verwendung des Lasers in Kombination mit einem Knochentransplantat und einer Barrieremembran vorgestellt. Es erfolgte eine Augmentation mit autologem Knochentransplantat (n = 10) oder einem xenogenen Knochentransplantat (BioOss) (n = 9). Die Transplantate wurden mit einer Kollagenmembran abgedeckt. Postoperativ wurden die klinischen und röntgenologischen Parameter ausgewertet. Nach einem Beobachtungszeitraum von 27 Monaten (± 17,83) wurde in dem periimplantären Defekt eine fast vollständige knöcherne Auffüllung festgestellt. Diese vorläufigen klinischen und röntgenologischen Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Dekontamination der Implantatoberflächen mit dem CO2-Laser in Kombination mit Augmentationstechniken eine effektive Behandlungsmethode für eine Periimplantitis sein kann.