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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 28 (2008), Nr. 3     3. Juli 2008
Int J Paro Rest ZHK 28 (2008), Nr. 3  (03.07.2008)

Seite 267-275


Histomorphometrischer Vergleich zwischen biphasischem Calciumphosphat und anorganischem bovinem Knochenmaterial für den Sinuslift: Postoperative Auswertung der Bildung von vitalem Knochen nach sechs bis acht Monaten: Eine Pilotstudie
Froum, Stuart J. / Wallace, Stephen S. / Cho, Sang-Choon / Elian, Nicolas / Tarnow, Dennis P.
In dieser randomisierten kontrollierten Blindstudie wurde zum ersten Mal die Bildung von vitalem Knochen nach einem bilateralen Sinustransplantat mit biphasischem Calciumphosphat (BCP) (Straumann BoneCeramic) und einer anorganischen bovinen Knochenmatrix (ABBM) (Bio-Oss) sechs bis acht Monate nach der Transplantation verglichen. Es wurden zwölf Patienten ausgewählt. Nach der Eröffnung der lateralen Kieferhöhlenwände wurde ein Material in die rechte und das andere in die linke Kieferhöhle eingebracht. Die Auswahl erfolgte nach dem Zufallsprinzip. Sechs bis acht Monate nach der Transplantation (für jeden Patienten galt der gleiche Zeitrahmen) wurde mit einem Trepanbohrer aus dem transplantierten Bereich ein Biopsat entnommen und zur histomorphometrischen Analyse eingeschickt. Die Biopsate stammten aus 21 verheilten Sinuslifts bei 12 Patienten. Bei neun Patienten konnte beidseitig ein Biopsat entnommen werden. Die histomorphometrische Analyse der 10 BCP-Biopsate und der 11 ABBM-Biopsate ergab einen durchschnittlichen Gehalt an vitalem Knochen von 28,35 % bzw. 22,27 %. Der durchschnittliche Prozentsatz an verbliebenen Transplantatpartikeln betrug bei den BCPBiopsaten 28,4 % und bei den ABBM-Biopsaten 26,0 %. Der Unterschied bei der Bildung von vitalem Knochen zwischen den Kieferhöhlen, die mit BCP und denen, die mit ABBM behandelt waren waren, war nicht signifikant (n = 9 Patienten, paariger t-Test). Histologisch sind beide Materialien offenbar osteokonduktiv und unterstützen die Bildung von neuem Knochen. Es bedarf weiterer Studien, um die Fähigkeit dieses regenerierten Knochens, über einen längeren Zeitraum hinweg Dentalimplantate abzustützen, zu bestätigen.