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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 28 (2008), Nr. 3     3. Juli 2008
Int J Paro Rest ZHK 28 (2008), Nr. 3  (03.07.2008)

Seite 277-283


Implantatinsertion in frische Extraktionsalveolen und gleichzeitiger Sinuslift mit dem Osteotom: Eine Fallserie
Barone, Antonio / Cornelini, Roberto / Ciaglia, Renato / Covani, Ugo
In dieser Studie wurde der klinische Erfolg von Implantaten ausgewertet, die in frische Extraktionsalveolen inseriert wurden. Dabei erfolgte gleichzeitig ein Sinuslift mit der Osteotomtechnik. Es wurden 12 Patienten aufgenommen. Bei allen Patienten musste nahe an der Kieferhöhle ein Prämolar extrahiert werden, und bei allen war die sofortige Implantation vorgesehen. Jeder Patient erhielt ein experimentelles Implantat. Das Follow-up dauerte 18 Monate. Als Transplantatmaterial wurde sowohl für den Sinuslift als auch für periimplantäre Knochendefekte eine Mischung aus Kollagengel und kortikospongiösen porcinen Knochenpartikeln verwendet. Alle Implantate konnten vor der prothetischen Versorgung sechs Monate einheilen. Eins der 12 experimentellen Implantate schlug wegen eines Abszesses in der frühen Einheilungsphase fehl. Kein Implantat schlug nach der definitiven prothetischen Versorgung fehl. Beim letzten Follow-up wurde kein signifikanter Knochenabbau festgestellt. Das durchschnittliche Knochenniveau vor dem Sinuslift und der Implantation betrug 7,8 mm. 18 Monate nach dem Eingriff betrug es 12 mm. Wenn das in der vorliegenden Studie beschriebene chirurgische Verfahren - die sofortige Implantation mit gleichzeitigem Sinuslift - adäquat durchgeführt wird, ist es anscheinend unproblematisch und klinisch gut prognostizierbar.