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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 1     25. Feb. 2009
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 1  (25.02.2009)

Seite 7-21


Auswertung von humanen Rezessionsdefekten nach der Behandlung mit einem koronal verschobenen Lappen und entweder gereinigtem rhPDGF-BB und Beta-Tricalcium- Phosphat oder Bindegewebe: Histologische und Mikro-CT-Untersuchung
McGuire, Michael K. / Scheyer, E. Todd / Nevins, Myron / Schupbach, Peter
In der vorliegenden Studie wurden die histologischen und mikrocomputertomografischen (Mikro-CT) Ergebnisse der Behandlung von gingivalen Rezessionsdefekten untersucht, die entweder mit einem subepithelialen Bindegewebstransplantat oder mit 0,3 mg/ml rekombinantem humanem PDGF-BB (rhPDGF-BB) auf einer Matrix aus Beta-Tricalcium-Phosphat (ß-TCP) behandelt worden waren. In sechs Prämolaren mit höchstens 3 mm keratinisiertem marginalem Gewebe, einem Knochenkamm, der 2 bis 3 mm apikal zum neugeschaffenen Gingivarand lag, und einer Rezessionstiefe von mindestens 3 mm wurden chirurgisch gingivale Defekte angelegt. Die Defekte blieben zwei Monate unberührt. Dann wurden vier Defekte mit rhPDGF-BB + ß-TCP und einem Wundheilverband behandelt. Zwei Defekte erhielten ein Bindegewebstransplantat. Jeder transplantierte Bereich wurde mit einem koronal verschobenen Lappen abgedeckt. Nach neun Monaten wurden für die Untersuchung Schnitte angefertigt. Alle vier mit rhPDGF-BB + ß-TCP behandelten Bereiche wiesen Bindegewebsfasern (Sharpey-Fasern) auf, die senkrecht in neugebildeten Zement und Alveolarknochen inserierten. In den beiden Arealen, die mit einem Bindegewebstransplantat behandelt worden waren, war koronal zum Knochenkamm ein langes Saumepithel zu sehen. Es verliefen Bindegewebsfasern parallel zu den benachbarten Wurzeloberflächen, ohne Anzeichen einer Insertion in den Zement oder den Knochen. Es lagen keine Anzeichen für regenerierten Zement, inserierende Bindegewebsfasern oder unterstützenden Alveolarknochen vor. Es ist möglich, das Parodont bei gingivalen Rezessionsdefekten mit einer durch einen Wachstumsfaktor unterstützten Therapie zu regenerieren.