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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 1     25. Feb. 2009
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 1  (25.02.2009)

Seite 31-39


Klinische Anwendung von Bisphosphonaten in der Dentalimplantologie: Histomorphometrische Auswertung
Zuffetti, Francesco / Bianchi, Francesca / Volpi, Raffaele / Trisi, Paolo / Fabbro, Massimo Del / Capelli, Matteo / Galli, Fabio / Capsoni, Franco / Testori, Tiziano
Bisphosphonate sind eine Gruppe osteotroper Medikamente. Sie beeinflussen den Knochenstoffwechsel durch Hemmung der Aktivierung, Proliferation, Differenzierung und Funktion der Osteoklasten. Da Bisphosphonate die Knochenresorption reduzieren können, werden sie hauptsächlich zur Behandlung von Erkrankungen des Knochenstoffwechsels eingesetzt, inbesondere bei Osteoporose, Morbus Paget, Multiplem Myelom und anderen soliden Tumoren mit Knochenmetastasen. Ihre Verwendung hat die Lebensqualität der Patienten, die an diesen Erkrankungen leiden, signifikant verbessert. Die Fähigkeit der Bisphosphonate, die Knochenresorption zu hemmen, könnte dazu genutzt werden, die Primärstabilität von Implantaten während der Osseointegration zu erhalten. In dieser histologischen klinischen Studie wurde die Reaktion des Knochengewebes um ein Implantat, das mit einer Bisphosphonatlösung behandelt worden war (Test), mit der des Knochens um ein unbehandeltes Implantat (Kontrolle) verglichen. Das mit Bisphosphonatlösung behandelte Implantat erreichte einen größeren Kontakt mit dem neugebildeten Knochen als das Kontrollimplantat.