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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 1     25. Feb. 2009
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 1  (25.02.2009)

Seite 41-47


Auswertung eines mineralisierten Spongiosa- Allotransplantats für die Behandlung von parodontalen Knochendefekten: Wiedereröffnung nach sechs Monaten
Browning, Eric S. / Mealey, Brian L. / Mellonig, James T.
In dieser Studie wurde die Wirksamkeit eines mineralisierten Spongiosa- Allotransplantats (Puros) für die Behandlung von humanen parodontalen Knochendefekten ausgewertet. 20 Patienten mit chronischer Parodontitis hatten jeweils mindestens einen intraossären Defekt. Das chirurgische Verfahren bestand aus der Lösung eines Lappens, der Kürettage des Defekts, der Wurzelglättung und der Insertion des Knochentransplantats in den Defekt. Anschließend wurde der Lappen wieder verschlossen. Klinische und chirurgische Messungen wurden in der Ausgangssituation und bei der Wiedereröffnung nach sechs Monaten erhoben. Die Sondierungstiefe war im Durchschnitt um 4,8 ± 1,3 mm reduziert. Die durchschnittliche Zunahme des klinischen Attachmentlevels betrug 4,2 ± 1,5 mm. Beide Veränderungen waren statistisch signifikant. Die knöcherne Auffüllung betrug durchschnittlich 66,8 % ± 26,2 % und die durchschnittliche Defektauflösung 71,5 % ± 25,5 %. Ein mineralisiertes Spongiosa- Allotransplantat ist anscheinend ein effektives Material für die Behandlung von knöchernen Defekten bei Patienten mit chronischer Parodontitis.