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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 1     25. Feb. 2009
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 1  (25.02.2009)

Seite 49-57


Aufbau von unbezahnten Bereichen: Eine regenerative Methode für das Management von unbezahnten Bereichen. Teil 2: Das periimplantäre Gewebe
Calesini, Gaetano / Micarelli, Costanza / Coppè, Stefano / Scipioni, Agostino
Das Erscheinungsbild und die langfristige Stabilität des periimplantären Knochens, der Mukosa und der Gingiva entscheiden in ästhetischer und funktioneller Hinsicht über den Erfolg von implantatgetragenen Prothesen. Ein chirurgisches oder prothetisches Verfahren, das nur einige der vorhandenen Variablen berücksichtigt oder das nur in einer begrenzten Phase der Behandlung angewandt wird, kann zur Folge haben, dass das klinische Ergebnis nur teilweise erfolgreich und/oder nicht prognostizierbar ist. In diesem Artikel werden die Prinzipien und chirurgisch-prothetischen Vorgehensweisen einer systematischen regenerativen Methode für den Aufbau unbezahnter Bereiche (ESE) beschrieben. Ziel dieser Methode ist es, die Anatomie unbezahnter Bereiche zu verbessern. In der Dentalimplantologie ermöglicht dieses Verfahren ein prognostizierbares Management des periimplantären Gewebes. Es optimiert das funktionelle und ästhetische Ergebnis der Restaurationen: bei der Behandlungsdauer, der Anzahl der chirurgischen Phasen, der langfristigen Prognose und der Häufigkeit von Komplikationen. Die Prinzipien der ESE-Methode, die nicht an ein bestimmtes Implantatsystem geknüpft sind, lassen sich auf die meisten klinischen Situationen übertragen, unabhängig von den ästhetischen Anforderungen.