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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), No. 1     25. Feb. 2009
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), No. 1  (25.02.2009)

Page 59-68, Language: German


Heilung von gingivalen Rezessionen bei Verwendung einer Kollagenmembran mit einem demineralisierten Xenotransplantat: Eine randomisierte kontrollierte klinische Studie
Cardaropoli, Daniele / Cardaropoli, Giuseppe
In dieser Studie wurden die Ergebnisse nach der Behandlung von gingivalen Rezessionen entweder nur mit einem koronal verschobenen Lappen (CAF) oder in der Kombination mit einer bioresorbierbaren Membran und einem demineralisierten Xenotransplantat (GTRF) verglichen. 16 Nichtraucher mit 20 bukkalen gingivalen Rezessionsdefekten der Miller-Klassen I und II an Eckzähnen oder Prämolaren wurden in die Studie aufgenommen. Die Bereiche wurden nach dem Zufallsprinzip entweder für die CAF-Behandlung (Kontrolle, n = 10) oder für die GTRF-Behandlung (Test, n = 10) eingeteilt. Sie wurden in der Ausgangssituation und sechs Monate nach dem Eingriff untersucht. Beide Behandlungen führten zu einer signifikanten Reduzierung der Rezession und Zunahme des klinischen Attachmentlevels. Es gab keinen signifikanten Unterschied zwischen den Behandlungen. Bei den Sondierungstiefen wurden innerhalb und zwischen den Gruppen keine Unterschiede festgestellt. Die Zunahme des keratinisierten Gewebes von der Ausgangssituation bis zu sechs Monaten war in der GTRF-Gruppe etwas größer als in der CAF-Gruppe, aber nicht statistisch signifikant. In der GTRFGruppe gab es von der Ausgangssituation bis zur Untersuchung nach sechs Monaten eine statistisch signifikante Zunahme der Gingivadicke. In der CAF-Gruppe wurde nur eine geringe Zunahme festgestellt. Der Unterschied zwischen den Gruppen war statistisch signifikant. Beide Verfahren sind eine prognostizierbare, einfache und günstige Möglichkeit der Wurzeldeckung bei Rezessionsdefekten der Miller-Klassen I und II. Mit dem GTRFVerfahren wurde allerdings mehr keratinisiertes Gewebe und eine signifikante Zunahme der Gingivadicke erreicht als mit dem CAF-Verfahren.