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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 2     29. Apr. 2009
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 2  (29.04.2009)

Seite 153-159


Wurzelförmige Implantate: Indikationen und Vorteile
Alves, Célia Coutinho / Neves, Manuel
Wurzelförmige Implantate werden bei einer sofortigen Implantatinsertion nach einer Extraktion inzwischen routinemäßig inseriert. Bei Knochen vom Typ 4, bei dem die Primärstabilität schwer zu erreichen ist, erscheint es äußerst vorteilhaft, wurzelförmige Implantate zu verwenden. Die Autoren haben ein chirurgisches Protokoll für die Implantatinsertion erarbeitet, das für Bereiche mit Knochen vom Typ 4 und eine Knochenkammbreite >= 8 mm gilt. Zunächst erfolgt die Präparation des Implantatlagers ausschließlich mit zylindrischen, nicht mit konischen Osteotomen oder Bohrern. Das letzte zylindrische Osteotom hat denselben Durchmesser wie der letzte Drillbohrer, der üblicherweise bei der konventionellen Präparation des Implantatlagers benutzt wird (eine Technik, die für die Verwendung mit anderen wurzelförmigen Implantaten angepasst werden kann). Das verwendete wurzelförmige Implantat ist selbstschneidend und hat ein anatomisches Design. Um die Verdichtung des Knochens am koronalen Drittel des Implantats zu optimieren, die Knochendichte zu verbessern und bessere Werte für die primäre Implantatstabilität zu erzielen (>= 70 ISQ, mit dem Osstell Mentor gemessen), wurde die hier vorgestellte chirurgische Technik entwickelt. Sie ermöglicht eine starke Verbindung zwischen der Implantatoberfläche und dem umgebenden Knochen. Auf diese Art wird die sofortige Belastung prognostizierbar, selbst bei Knochen vom Typ 4, den man im Tuber maxillare häufig vorfindet.