Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 2     29. Apr. 2009
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 2  (29.04.2009)

Seite 161-169


Histologische und klinische Auswertung von rhPDGF in Kombiantion mit Beta-Tricalcium-Phosphat für die Behandlung von humanen Furkationsdefekten der Klasse III
Mellonig, James T. / Valderrama, Maria del Pilar / Cochran, David L.
Vier Patienten mit chronischer fortgeschrittener Parodontitis nahmen an dieser Studie teil. Mindestens einer ihrer unteren ersten Molaren musste eine hoffnungslose parodontale und prothetische Prognose haben. Nach den klinischen Messungen wurden die Furkationsdefekte chirurgisch freigelegt. Im Zahnstein an der mesialen und der distalen Wurzel wurde eine Kerbe angebracht. Im furkalen Bereich wurde die Wurzel mit Ultraschallinstrumenten mit Diamantspitze geglättet. Die Furkationen wurden mit einer Kombination aus rekombinantem humanem thrombozytärem PDGF (rhPDGF) und Beta-Tricalcium- Phosphat (ß-TCP) transplantiert. Für die gesteuerte Geweberegeneration (GTR) wurde auf der fazialen und der lingualen Oberfläche eine Kollagenbarriere verwendet. Die Lappen wurden koronal zurückverlegt und vernäht. Alle Patienten kamen sechs Monate lang im Abstand von zwei Wochen zum Follow-up. Nach sechs Monaten zeigten alle Zähne eine Reduzierung der Sondierungstiefe und eine Zunahme des klinischen Attachments. Ein Zahn wies eine Furkationsbeteiligung der Klasse II auf. An den drei übrigen experimentellen Zähnen war noch immer eine durchgehende Furkationsbeteiligung zu erkennen. Die Zähne wurden en bloc extrahiert und für die histologische Untersuchung präpariert. An drei Wurzeloberflächen lag eine parodontale Regeneration vor, an weiteren drei neues Attachment und an einer Oberfläche war, gemessen von der Basis der Zahnsteinkerbe, Saumepithel zu erkennen. An einer Oberfläche eines Biopsats war der Kerbenbereich nicht mehr auszumachen.