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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 2     29. Apr. 2009
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 2  (29.04.2009)

Seite 171-181


Eine vergleichende Studie zu zwei Techniken zur Wurzeldeckung mit der Dimension der Interdentalpapille als prognostischem Faktor
Haghighati, Farideh / Mousavi, Mahvash / Moslemi, Neda / Kebria, Mehdi M. / Golestan, Banafsheh
In dieser Studie wird die Wirksamkeit eines subepithelialen Bindegewebstransplantats (SCTG) und eines azellulären Hautmatrix-Allotransplantats (ADMA) in einem neuen Verfahren zur Wurzeldeckung untersucht. Dabei wurde auch untersucht, wie sich die Dimensionen der Interdentalpapille auf das Ergebnis der Wurzeldeckung auswirken. In dieser randomisierten kontrollierten klinischen Studie wurden 32 gingivale Rezessionsdefekte behandelt, die mindestens 2 mm tief waren und als Miller- Klasse I oder II klassifiziert worden waren. Die klinischen Parameter wurden in der Ausgangssituation und sechs, 12 und 24 Wochen nach dem Eingriff gemessen. In der Ausgangssituation waren alle klinischen Parameter zwischen den beiden Gruppen statistisch äquivalent. Bezüglich der durchschnittlichen Wurzeldeckung wurde zwischen der ADMA- (85,42 %) und der SCTG-Gruppe (69,05 %) kein signifikanter Unterschied festgestellt. Allerdings war der Prozentsatz der vollständigen Wurzeldeckung in der ADMA-Gruppe (75,0 %) signifikant größer als in der SCTGGruppe (31,3 %). Siginifikante positive Zusammenhänge wurden zwischen der Papillenhöhe und -breite und der durchschnittlichen Wurzeldeckung festgestellt. Eine Papillenhöhe von mindestens 5 mm ging mit einer vollständigen Wurzeldeckung einher. ADMA ist anscheinend ein guter Ersatz für SCTG zur Behandlung von flachen bis moderaten gingivalen Rezessionen. Außerdem können die Papillendimensionen, wenn sie mit der neuen Methode gemessen werden, dazu beitragen, den Erfolg des Wurzeldeckungsverfahrens zu prognostizieren.