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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 2     29. Apr. 2009
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 2  (29.04.2009)

Seite 183-191


Verwendung von Dentalimplantaten mit gesinterter, poröser Oberfläche zur Restauration von einzelnen Zähnen im Oberkiefer: Ein Follow-up von sieben bis neun Jahren
MacDonald, Kevin / Pharoah, Michael / Todescan, Reynaldo / Deporter, Douglas
In diesem Bericht zu einer prospektiven Studie wird der Status einer Gruppe von 20 einzelnen Dentalimplantaten mit gesinterter, poröser Oberfläche (SPS) im Oberkiefer erörtert, die sieben bis neun Jahre in Funktion und mit verschraubten Kronen versorgt worden waren. 20 Patienten erhielten jeder ein einzelnes SPSImplantat, das in einem zweizeitigen Verfahren inseriert wurde. 65 % dienten als Ersatz für einen Prämolar oder Molar, die übrigen als Ersatz für Frontzähne. Die Patienten wurden jährlich untersucht. Anhand von standardisierten Röntgenbildern wurde das periimplantäre Knochenniveau untersucht und die Implantat-Erfolgsrate ermittelt. Mithilfe der Werte nach dem Papillen-Index von Jemt wurde der Umfang der Papillenerneuerung zwischen jedem Implantat und den beiden benachbarten Zähnen ausgewertet. Nach sieben bis neun Jahren standen noch 17 Implantate für die Auswertung zur Verfügung (ein Patient war gestorben, zwei waren umgezogen). Ein Implantat wurde nach der 9-Jahres-Untersuchung wegen fortgeschrittenen Knochenabbaus entfernt. Die Überlebensrate lag somit bei 92,9 %. Der Misserfolg dieses Implantats war auf die unzulängliche anfängliche Breite des Alveolarkamms mit einem Abbau der verbliebenen dünnen bukkalen Kortikalis zurückzuführen. Mit Ausnahme des fehlgeschlagenen Implantats wurden in den Jahren 1 bis 9 keine signifikanten Veränderungen des durchschnittlichen jährlichen Knochenkammabbaus festgestellt. Die Erfolgsrate war also ähnlich (92,9 %). Für die meisten Papillen wurde nach dem Papillen-Index von Jemt ein Wert von 2 oder 3 ermittelt. SPS-Implantate können effektiv als Ersatz für einen fehlenden Zahn im Oberkiefer verwendet werden.