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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 4     9. Sep. 2009
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 4  (09.09.2009)

Seite 337-345


CT-basierte Finite-Element-Analyse der Verformung der Höcker von Prämolaren nach einer Kavitätenpräparation
Magne, Pascal / Oganesyan, Tevan
In dieser Untersuchung wird eine neuartige Methode vorgestellt, mit der die Bestimmung/Modifikation der Geometrie während der Anfertigung von Finite-Element-Modellen von Zahnrestaurationen erleichtert und beschleunigt werden kann. Mithilfe von Mikro-CT-Daten, Stereolithografie und oberflächenorientierter automatischer Vernetzung wurden Finite-Element- Modelle von Prämolaren mit verschiedenen okklusoproximalen Kavitätenpräparationen und entsprechenden Kompositrestaurationen erzeugt. Die okklusale Belastung wurde durch die nichtlineare Kontaktanalyse simuliert. Die Verbreiterung der Höcker wurde gemessen und für die Modellvalidierung mit vorliegenden experimentellen Daten korreliert. Die Verbreiterung der Höcker betrug bei der Anwendung einer Last von 150 N 2,7 µm beim nicht restaurierten Zahn und bei den verschiedenen Präparationen 5 bis 179 µm. Bei den verschiedenen Restaurationen betrug sie 3,5 bis 6,9 µm. Die beschriebene Methode war effizient. Mit ihrer Hilfe wurden detaillierte, gültige dreidimensionale Finite-Element-Modelle erzeugt. Diese Modelle wurden dazu verwendet, die Auswirkung von restaurativen Verfahren auf die Verformung der Höcker zu studieren. Dabei zeigten sich im Zusammenhang mit MOD-Präparationen und -Restaurationen im Vergleich zu einzelnen zweiflächigen Präparationen starke Spannungen in den Höckern. Durch diese Studie wurde bestätigt, dass bei der Entfernung interdentaler Karies möglichst eine intakte Randleiste erhalten bleiben sollte. So werden dreiflächige Präparationen, z. B. MOD-Präparationen, vermieden, bei denen die Höcker starken Spannungen ausgesetzt sind.