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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 4     9. Sep. 2009
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 4  (09.09.2009)

Seite 401-409


Neuartige Regeneration von Bindegewebe und Zement: Eine histologische Untersuchung nach der Verwendung von Schmelzmatrix-Derivat in Dehiszenzdefekten. Ein Hundemodell
Alhezaimi, Khalid / Al-Shalan, Thakib / O'Neill, Rory / Shapurian, Tanazi / Naghshbandi, Jafar / Levi, Paul / Griffin, Terrence
In dieser Untersuchung wurde der Heilungsprozess bei Dehiszenzdefekten, die mit Schmelzmatrix-Derivat (EMD) behandelt worden waren, histologisch und histometrisch ausgewertet. Es wurden ausgewachsene weibliche Beagles verwendet. An den oberen Eckzähnen und den zweiten und vierten Prämolaren wurden bukkale knöcherne Dehiszenzen chirurgisch erzeugt. Nach dem Zufallsprinzip wurden 30 Defektbereiche entweder der Test- oder der Kontrollgruppe (je 15 Defekte) zugeteilt. Die Testgruppe erhielt eine Behandlung mit EMD, die Kontrollgruppe nicht. Nach vier Monaten Heilung wurden die Hunde eingeschläfert und Gewebeblöcke präpariert. Anhand der histometrischen Parameter wurde das Parodontalgewebe, das sich in den Defekten gebildet hatte, untersucht. In allen künstlichen Dehiszenzdefekten in den Testbereichen (EMD) hatten sich funktionelle Bindegewebsfasern gebildet, die in den regenerierten zellulären Zement inserierten. Apikokoronal hatte sich durchschnittlich 3,74 ± 0,43 mm neuer Zement gebildet. In den Kontrollbereichen hingegen hatte sich in den Dehiszenzdefekten kein Zement gebildet (P < 0,000). Es wurden statistisch signifikante Unterschiede zwischen den Test- und den Kontrollbereichen beobachtet. Innerhalb der Grenzen dieser Studie kann gefolgert werden, dass die Behandlung mit EMD allein effektiv zur Bildung von neuem Zement und von funktionell ausgerichtetem Bindegewebe führte.