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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 5     6. Nov. 2009
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 5  (06.11.2009)

Seite 439-445


Prothetische Rekonstruktion der Gingiva in einer Brücke. Teil 1: Einführung: Die künstliche Gingiva als therapeutische Alternative
Coachman, Christian / Salama, Maurice / Garber, David / Calamita, Marcelo / Salama, Henry / Cabral, Guilherme
Ein Klasse-III-Defekt im unbezahnten Alveolarkamm hat immer eine vertikale und horizontale Komponente. Um dem abzuhelfen, werden Knochen- und Weichgewebeeingriffe vorgenommen, die jedoch häufig nicht zu einem natürlichen ästhetischen Ergebnis führen. Diese dreiteilige Serie befasst sich mit den entsprechenden diagnostischen und Behandlungsaspekten sowie den Schwierigkeiten, die im Dentallabor und bei der Nachsorge zu bewältigen sind. Außerdem werden alternative chirurgische und restaurative Protokolle für solche prothetischen gingivalen Restaurationen beschrieben. Um ein vollständiges Bild der Problematik zu bekommen, sollten die biologischen Gegebenheiten und die Grenzen der Hart- und Weichgewebeheilung bekannt sein. Dies gilt auch für den Einheilungsprozess mehrerer benachbarter Implantate in der ästhetischen Zone. In solchen Zusammenhängen ist häufig der Einsatz von zahnfleischfarbenen "rosa" Restaurationsmaterialien erforderlich. Damit das gewünschte ästhetische Ergebnis erreicht werden kann, muss die Anfertigung des Zahnersatzes mit dreidimensionalen CAD/CAM-Verfahren geplant werden. In diesem Bericht wird dargelegt, wann bei der Planung von Restaurationen eine künstliche Gingiva in Betracht gezogen werden sollte. Weichgewebetransplantate sind nicht immer die Behandlung der Wahl, in bestimmten Fällen ist die Anfertigung einer künstlichen Gingiva die sinnvollere Alternative. Deshalb sollte man sie schon zu Beginn bei der Behandlungsplanung in Erwägung ziehen.