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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 5     6. Nov. 2009
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 5  (06.11.2009)

Seite 447-455


Biomechanische Auswirkungen der Knochenresorption in Bezug zur biologischen Breite: Eine Finite-Elemente-Analyse von drei Implantat-Abutment-Verbindungen
Rodríguez-Ciurana, Xavier / Vela-Nebot, Xavier / Segalà-Torres, Maribel / Rodado-Alonso, Carlos / Méndez-Blanco, Víctor / Mata-Bugueroles, Marta
Sobald dentale Implantate der Mundhöhle ausgesetzt sind, treten biologische Veränderungen auf. In den meisten biomechanischen Studien zu implantatgetragenen Restaurationen wurden diese Veränderungen jedoch nicht berücksichtigt. Deshalb wurde die vorliegende Finite-Elemente-Analyse entwickelt. Mithilfe dieser Analyse wird die biomechanische Reaktion von drei Arten von Implantat-Abutment-Verbindungen vor und nach der Etablierung einer neuen biologischen Breite verglichen. Dabei handelte es sich um: eine 5-mm-Implantatplattform, die mit einem Außensechskant an einem Abutment mit 5 mm Durchmesser verbunden war (Typ 1), eine 5-mm-Implantatplattform, die mit einem Außensechskant mit einem Abutment mit 4,1 mm Durchmesser verbunden war (Typ 2), und eine 4,8-mm-Implantatplattform, die mit einem Innensechskant mit einem Abutment mit 4,1 mm Durchmesser verbunden war (Typ 3). Das Typ-3-Design, bei dem das Platform-Switching mit einer Innenverbindung kombiniert war, wies nach dem Knochenremodeling die geringsten Verzerrungen in der Spannungsverteilung auf, d. h. die Spannung war sehr gleichmäßig über die gesamte Kontaktfläche verteilt. Die Knochenresorption, die auf die Schaffung der biologischen Breite folgt, verändert das biomechanische Verhalten einer Restauration. In dieser Studie zeigten die beiden Implantat-Abutment-Verbindungen, bei denen ein Abutment mit kleinerem Durchmesser mit einer Implantatplattform mit größerem Durchmesser verbunden war, bessere Ergebnisse als das Implantat, bei dem Plattform und Abutment denselben Durchmesser hatten, obwohl ihre biomechanische Belastbarkeit zunächst geringer war.