Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 5     6. Nov. 2009
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 5  (06.11.2009)

Seite 491-501


Knochenheilung um Distraktionsimplantate nach der Distraktionsosteogenese am Alveolarkamm: Eine vorläufige experimentelle Studie an Hunden
Zhao, Yunzhuan / Liu, Yanpu / Liu, Baolin / Zhang, Yinghuai / Jia, Zhiyu / Wang, Lei / Kong, Liang
In dieser Studie wurde ein neuer Typ eines Distraktionsimplantats benutzt, um den Alveolarkamm aufzubauen. Dieses Implantat kann nach der Distraktion in ein prothetisches Implantat umgewandelt werden. Die Knochenreaktion um das Implantat wurde an sechs Hunden beobachtet. Nach der Osteotomie wurden zwei Distraktionsimplantate lateral in den unbezahnten Unterkiefer inseriert. Nach acht Tagen Distraktion (Strecke von 1 mm pro Tag) verblieben die Implantate im Knochen, um sich dort zu integrieren. Fünf, acht und 12 Wochen nach der Distraktion wurden Biopsate entnommen. Die Röntgendichte des regenerierten Knochens nahm während der Konsolidierungsphase stetig zu. Nach 12 Wochen wurde eine homogene Knochendichte beobachtet. Bei der histologischen Untersuchung zeigte sich, dass das gesamte Distraktionsimplantat im Gewindebereich in den natürlichen Knochen integriert war. In den regenerierten Bereich war es 12 Wochen später integriert. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die gleichzeitige Knochenregeneration in einem Distraktionsspalt und die Osseointegration von Distraktionsimplantaten im augmentierten Alveolarkamm möglich ist. Die Dauer der gesamten Behandlung könnte mit dieser Methode signifikant verkürzt werden.