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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 6     29. Dez. 2009
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 6  (29.12.2009)

Seite 571-577


Knochenbildung um einzeitige Implantate mit modifizierter sandgestrahlter und säuregeätzter Oberfläche: Humanhistologische Ergebnisse nach vier Wochen
Degidi, Marco / Piattelli, Adriano / Shibli, Jamil A. / Perrotti, Vittoria / lezzi, Giovanna
Ziel dieser histologischen und histomorphometrischen Studie war es, beim Menschen die periimplantäre Knochenbildung um einzeitige oberflächenmodifizierte Implantate zu untersuchen, die nach einer Einheilungszeit von vier Wochen entnommen wurden. An der Studie nahmen drei Patienten mit teilbezahntem Unterkiefer teil. Jeder Patient erhielt ein Implantat im Seitenzahnbereich des Unterkiefers. Alle Implantate wurden nach vier Wochen Einheilung entnommen. Vor der Entnahme waren alle Implantate klinisch osseointegriert und immobil. Um alle Implantate war der bereits vorhandene Knochen reif und kompakt und von neugebildetem, stark gefärbtem Knochen gesäumt. Der prozentuale Knochen-Implantat-Kontakt (BIC) betrug bei den drei Patienten 52,0 % ± 2,5 %, 61,0 % ± 2,9 % und 42,0 % ± 6,9 %. Dass so ein hoher prozentualer Knochen-Implantat-Kontakt in einer frühen Einheilungsphase beobachtet wurde, hängt wahrscheinlich mit der mikroporösen Struktur der beiden Implantatoberflächen und ihrer hohen Hydrophilie zusammen.