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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 6     29. Dez. 2009
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 6  (29.12.2009)

Seite 589-597


Dentalimplantatdesign und optimale Behandlungsergebnisse
Deporter, Douglas
Die meisten enossalen Dentalimplantate sind schraubenförmig, während Press-Fit-Implantate mit gesinterter poröser Oberfläche (SPS) sich über das dreidimensionale Einwachsen des Knochens in die poröse Oberfläche integrieren. Diese beiden Arten von Implantaten sind für unterschiedliche Empfängerbereiche geeignet. Wenn sie entsprechend eingesetzt werden, ermöglichen sie eine optimale und minimalinvasive Behandlung. In dem vorliegenden Bericht wird die Meinung vertreten, dass Schraubenimplantate am besten ab einer gewissen Länge (mit einer "definierten intraossären Länge" von mehr als 8 mm) und bei dichterem Knochen geeignet sind. Press-Fit-SPS-Implantate hingegen funktionieren optimal bei kürzeren Längen ("definierte intraossäre Länge" von bis zu 5 mm) und besonders in Spongiosa. Implantate mit Schraubgewinde sind besser für die sofortige Insertion und sofortige Belastung geeignet, während Press-Fit-SPS-Implantate in resorbierten Seitenzahnbereichen, auch im Oberkiefer mit nur 3 mm subantralem Knochen, gut funktionieren. Das Wissen um die Vorteile und Einschränkungen dieser beiden Implantatkonzepte ist der Schlüssel für eine erfolgreiche und minimalinvasive Behandlung.