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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 6     29. Dez. 2009
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 6  (29.12.2009)

Seite 599-605


Autogenes Knochentransplantat bei einer Patientin unter oraler Langzeit-Bisphosphonattherapie: Fallbericht
El-Halaby, Ahmed / Becker, Jeffery / Bissada, Nabil F.
Eine 66-jährige Patientin wurde zur Implantatinsertion an die Klinik für Parodontologie der Case Western Reserve University überwiesen. Das Implantat sollte in der Position des unteren linken ersten Molars inseriert werden. Die Patientin erklärte, sie nehme seit sieben Jahren zur Behandlung ihrer Osteoporose orale Bisphosphonate. Es wurde ein autogenes Knochenblocktransplantat geplant, um den Alveolarkamm vor der Implantatinsertion aufzubauen. Der Eingriff erfolgte unter örtlicher Betäubung und das Implantat wurde acht Monate nach der Kammaugmentation erfolgreich inseriert. Die Einheilung verlief nach dem Eingriff komplikationslos und die bukkolinguale Breite des Kieferkamms nahm signifikant zu, sodass ein Implantat mit einem Durchmesser von 5 mm inseriert werden konnte. Die Heilung verlief trotz der oralen Langzeit- Bisphosphonattherapie im Spender- und Empfängerbereich regelrecht, und es trat keine Osteonekrose im Kiefer auf.