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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 6     29. Dez. 2009
Int J Paro Rest ZHK 29 (2009), Nr. 6  (29.12.2009)

Seite 613-620


Humanhistologie von allogenen Blocktransplantaten für die Augmentation des Alveolarkamms: Fallbericht
Morelli, Thiago / Neiva, Rodrigo / Wang, Hom-Lay
Die Unterkiefersymphyse oder der Ramus mandibulae sind die wesentlichen Spenderbereiche für autogene Knochentransplantate, die zur Korrektur des Alveolarkamms aus der Mundhöhle entnommen werden. Solche Knochentransplantate können zwar erfolgreich sein, aber es bleiben bei ihrer Verwendung doch Bedenken bestehen, was z. B. die Morbidität im Spenderbereich, Nervenlähmungen, Devitalisierung der natürlichen Zähne und postoperative Komplikationen (z. B. Schwellungen und Schmerzen) betrifft. Aufgrund dieser Bedenken und weil für Transplantate nur begrenzt autogener intraoraler Knochen zur Verfügung steht, wurden allogene Blocktransplantate eingeführt, die in diesem Artikel vorgestellt werden. Weiterhin wird die Integration dieser Materialien in den Empfängerbereich anhand einer detaillierten histologischen Untersuchung gezeigt und das chirurgische Vorgehen, mit dem dieses Transplantat bei einem Patienten verwendet wurde, Schritt für Schritt beschrieben. Nach einer Literatursuche nach Artikeln, die sich mit allogenen Blocktransplantaten befassen, wurden diese Artikel durchgesehen und zusammengefasst. Anhand der Literatur und der Erfahrung der Autoren wurden die Vor- und Nachteile von allogenen Blocktransplantaten beschrieben. Es wurde von einem Patienten berichtet, der mit einem allogenen Blocktransplantat behandelt wurde. Die histologischen Nachweise zeigten bei diesem Patienten ein gutes Knochenremodeling und eine signifikante Menge an neugebildetem Knochen. Aus der Literatur und der klinischen Erfahrung geht hervor, dass allogene Blocktransplantate erfolgreich für die Augmentation des beeinträchtigten Alveolarkamms verwendet werden können.