We are using cookies to implement functions like login, shopping cart or language selection for this website. Furthermore we use Google Analytics to create anonymized statistical reports of the usage which creates Cookies too. You will find more information in our privacy policy.
OK, I agree I do not want Google Analytics-Cookies
Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 30 (2010), No. 1     3. Mar. 2010
Int J Paro Rest ZHK 30 (2010), No. 1  (03.03.2010)

Page 89-95, Language: German


Der Einfluss von Implantatlänge, -durchmesser und -geometrie auf die Spannungsverteilung: Eine Finite-Element-Analyse
Anitua, Eduardo / Tapia, Raul / Luzuriaga, Felipe / Orive, Gorka
Ziel dieser Studie war es, den Einfluss der Länge, des Durchmessers und der Geometrie von Dentalimplantaten von Biotechnology Institute auf die Spannungsverteilung im Knochen zu untersuchen. Für diese Studie wurden dreidimensionale Finite-Element-Modelle von osseointegrierten Titan- Dentalimplantaten angefertigt. In einem Winkel von 30 Grad wurde eine Belastung von 150 N ausgeübt. Vier Implantatsysteme wurden verwendet: Tiny, Interna Universal, Interna Plus und Interna Wide. Sie hatten folgende Plattformen: 3,5, 4,1, 4,1 (mit 4,8-mm Hals) und 5,5 mm. Es wurden Implantate mit einer Länge von 8,5, 10,0, 11,5, 13,0 und 15,0 mm und einem Durchmesser von 2,5, 3,3, 3,75, 4,0, 4,5 und 5,0 mm untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass der Einfluss des Implantatdurchmessers auf die Spannungsverteilung im Knochen signifikanter war als die Auswirkung der Länge oder der Geometrie der Implantate. Die maximale Spannung trat um den Hals des Implantats auf. Der größte Teil der Spannung verteilte sich, unabhängig von den untersuchten Parametern, im Knochen an den ersten sechs Windungen des Implantats. Aus diesen Finite-Element-Studien geht hervor, dass die einwirkenden Kräfte bei breiteren Implantaten besser abgeleitet werden, sodass die Spannung im Knochen um das Implantat geringer ist. Außerdem könnte die Verwendung kürzerer und breiterer Implantate in Bereichen mit eingeschränktem Alveolarkammniveau eine sinnvolle Alternative sein.