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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
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Int J Paro Rest ZHK 30 (2010), Nr. 2     3. Mai 2010
Int J Paro Rest ZHK 30 (2010), Nr. 2  (03.05.2010)

Seite 191-197


Verbesserung der Hart- und Weichgewebeästhetik und des Restaurationsergebnisses beim Zahnersatz im Frontbereich des Oberkiefers: Ridge Preservation mit einem palatinalen Rotationslappen
Bitter, Robert N.
Nach der Extraktion von Zähnen treten im Hart- und Weichgewebe des Alveolarkamms Verformungen auf. Dies erschwert die Versorgung mit einem funktionellen und ästhetischen Zahnersatz, besonders im Frontbereich des Oberkiefers, der beim Lächeln zu sehen ist. In diesem Artikel wird ein chirurgisches Vorgehen vorgestellt, bei dem ein Rotationslappen zusammen mit der Ridge Preservation (Kieferkammerhalt) verwendet wird. Dabei kann der Zahnersatz eine konventionelle Brücke oder eine implantatgetragene Versorgung sein. Mit diesem Vorgehen kann die Ästhetik deutlich verbessert werden. Es wird in Kombination mit einer Implantatbehandlung oder zu ihrer Vorbereitung angewandt. Der Erhalt der Höhe und Breite des Alveolarkamms wird ermöglicht, damit eine optimale Implantatgröße gewählt werden kann und die Optionen für die Insertion verbessert sind. Außerdem wird durch die Ridge Preservation das Weichgewebe im Extraktionsbereich erhalten, sodass um die definitive Versorgung Weichgewebekonturen geschaffen werden können, die sich kaum von denen um den ursprünglichen natürlichen Zahn unterscheiden. In Kombination mit einer konventionellen Brücke wird mit diesem Vorgehen eine Schablone des labialen und interproximalen Sulkus des extrahierten Zahns geschaffen. So kann ein Ovate Pontic eingesetzt werden. Dies führt zu einem deutlich verbesserten Austrittsprofil der Versorgung mit einer minimalen Veränderung der Höhe des labialen Gingivarands und der Form und Höhe der interproximalen Papillen zu den Nachbarzähnen.
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