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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
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Int J Paro Rest ZHK 30 (2010), Nr. 3     1. Juli 2010
Int J Paro Rest ZHK 30 (2010), Nr. 3  (01.07.2010)

Seite 229-235


Untersuchung des gingivalen Biotyps in der ästhetischen Zone: Visuelle Beurteilung im Vergleich zur direkten Messung
Kan, Joseph Y. K. / Morimoto, Taichiro / Rungcharassaeng, Kitichai / Roe, Phillip / Smith, Dennis H.
In dieser Studie wurde untersucht, wie zuverlässig die visuelle Untersuchung des fazialen gingivalen Biotyps der oberen Frontzähne mit und ohne Verwendung einer Parodontalsonde im Vergleich zu direkten Messungen ist. 48 Patienten (20 Männer, 28 Frauen) mit einem einzelnen hoffnungslosen Zahn im Frontbereich des Oberkiefers nahmen an dieser Studie teil. Es wurden drei Methoden angewandt, um die Dicke des gingivalen Biotyps des hoffnungslosen Zahns zu untersuchen: die visuelle Beurteilung, die Untersuchung mit der Parodontalsonde und die direkte Messung. Vor der Extraktion wurde der gingivale Biotyp aufgrund der visuellen Beurteilung und der Untersuchung mit der Parodontalsonde als dick oder dünn eingestuft. Nach der Extraktion erfolgte die direkte Messung der gingivalen Dicke auf 0,1 mm genau mit einem spannungsfreien Tasterzirkel. Der gingivale Biotyp galt als dünn, wenn die Messung <= 1,0 mm ergab, und als dick, wenn sie > 1,0 mm ergab. Die Untersuchungsmethoden wurden mit dem McNemar-Test mit einem Signifikanzniveau von α = 0,05 verglichen. Die durchschnittliche gingivale Dicke, die bei den direkten Messungen festgestellt wurde, betrug 1,06 ± 0,27 mm. Dabei waren die Bereiche mit einer gingivalen Dicke von <= 1 mm und > 1 mm zu gleichen Anteilen (50 %) vertreten. Der McNemar-Test zeigte beim Vergleich der visuellen Beurteilung (P = 0,0117) mit der Untersuchung per Parodontalsonde (P = 0,0001) einen statistisch signifikanten Unterschied. Kein statistisch signifikanter Unterschied wurde allerdings beim Vergleich zwischen der Untersuchung mit der Parodontalsonde und der direkten Messung (P = 0,146) festgestellt. Die Untersuchung mit einer Parodontalsonde für die Bewertung des gingivalen Biotyps ist eine zuverlässige und objektive Methode. Die visuelle Beurteilung des gingivalen Biotyps allein ist jedoch im Vergleich zur direkten Messung keine ausreichend zuverlässige Methode.
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