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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
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Int J Paro Rest ZHK 30 (2010), Nr. 4     2. Sep. 2010
Int J Paro Rest ZHK 30 (2010), Nr. 4  (02.09.2010)

Seite 389-395


Prognose von Einzelimplantaten im Molarenbereich: Eine retrospective Studie
Kim, Young-Kyun / Kim, Su-Gwan / Yun, Pil-Young / Hwang, Jung-Won / Son, Mee-Kyoung
Ziel dieser Studie war es, die kurz- und mittelfristige Prognose von Einzelimplantaten im Molarenbereich des Ober- und Unterkiefers sowie ihre prothetischen Komplikationen und diejenigen Faktoren zu untersuchen, mit denen die Situation beeinflusst werden konnte. 87 Patienten wurden konsekutiv in die Studie aufgenommen. Von einem Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen wurden von März 2004 bis Dezember 2006 96 Implantate in einzelne molare Defektbereiche inseriert. Bei zwei Implantaten schlug die primäre Osseointegration fehl und bei vier Implantaten trat später ein Misserfolg auf. In den einzelnen Gruppen lag das Überlebensintervall bei 97 % bis 100 % und beim letzten Follow-up betrug die kumulative Überlebensrate 91,1 %. Alle fehlgeschlagenen Implantate waren in der Position des zweiten Molars inseriert worden und die Analyse der Misserfolgsrate nach Implantatpositionen ergab einen signifikanten Unterschied. Prothetische Komplikationen (z. B. eine Schraubenlockerung) zeigten eine signifikante Korrelation zu der mesiodistalen Extension. Der krestale Knochenabbau lag nach drei Jahren Belastung im Durchschnitt bei 0,2 mm und es wurde ein sehr stabiles Ergebnis erreicht. Die Ergebnisse zeigen, dass das Risiko eines Misserfolgs für Einzelimplantate im Molarenbereich im Ober- und Unterkiefer hoch ist. Auch das Risiko prothetischer Komplikationen unter Belastung ist hoch. Um die Extension zu minimieren, müssen die Implantate deshalb präzise inseriert werden. Außerdem ist ein gewissenhaftes und langfristiges Follow-up erforderlich.
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