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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
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Int J Paro Rest ZHK 30 (2010), Nr. 4     2. Sep. 2010
Int J Paro Rest ZHK 30 (2010), Nr. 4  (02.09.2010)

Seite 403-412


Die Abutmentdubliertechnik: Ein neues Protokoll für adhäsiv befestigte Implantatgetragene Restaurationen
Cocchetto, Roberto / Resch, Ingrid / Castagna, Marco / Vincenzi, Giampaolo / Celletti, Renato
Ziel dieser Studie war es, eine neue Labortechnik für adhäsiv befestigte implantatgetragene Restaurationen zu entwickeln. Weiterhin wurde untersucht, ob mit dieser Technik die Behandlungsdauer in der Praxis für Patienten und Behandler reduziert und gleichzeitig die Präzision eines indirekten Verfahrens für die Anfertigung von Kronen gewahrt werden kann. Bei dieser Technik wird der Implantatanteil eines Arbeitsmodells dubliert, der mit einem Dubliersilikon oder einem System auf Kunststoffbasis für Einzelkronen oder mehrere Kronen angefertigt wurde. Dafür wurde eine Küvette verwendet, die ursprünglich für die Anfertigung von Keramikinlays und -onlays bestimmt war. Die Dublierung erfolgte mit einem Silikonmaterial für hochpräzise Abformungen und einem Kunststoff auf Polyurethanbasis mit geringer Schrumpfung. Das dublierte Implantatabutment wurde dazu verwendet, die definitiven Brücken herzustellen, nachdem die Originalabutments beim Patienten eingesetzt worden waren. 50 Abutments wurden nacheinander getestet. Die Modelle (19 Einzelkronen, 31 Brücken), die auf den Originalabutments angefertigt worden waren, wurden auf die Duplikate montiert und von zwei Zahnprothetikern und zwei Zahntechnikern visuell (Labormikroskop mit 16-facher Vergrößerung) untersucht. 48 Restaurationen wurden als "gut" beurteilt (gute Randpassung, kein Spalt), zwei als "akzeptabel" (Schwierigkeiten mit der Randpassung, aber verbesserungsfähig). Die Erfolgsrate betrug 98 %. Die hier vorgestellte Technik ist offensichtlich effizient und prognostizierbar. Mit ihrer Hilfe kann die Anzahl der klinischen Termine für die Eingliederung von präzise hergestellten, adhäsiv befestigten implantatgetragenen Restaurationen reduziert werden.
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