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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
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Int J Paro Rest ZHK 30 (2010), Nr. 5     1. Nov. 2010
Int J Paro Rest ZHK 30 (2010), Nr. 5  (01.11.2010)

Seite 437-449


Eine experimentelle Pilotstudie zur lateralen Kammaugmentation mit knochenmorphogenetischen Protein-2 bei Hunden
Yamashita, Motofumi / Nevins, Myron / Jones, Archie A. / Schoolfield, John / Cochran, David L.
Der Verlust von mehreren Zähnen im Seitenzahnbereich des Unterkiefers führt häufig dazu, dass der Alveolarkamm für eine prothetische Versorgung nicht mehr breit genug ist. Es gibt einige Verfahren für die Regenerierung von verloren gegangenem Knochen mit unterschiedlichen Ergebnissen. Um die Prognose zu verbessern, werden manchmal auch unterschiedliche Therapien kombiniert. In dieser experimentellen Studie mit Hunden wurde ein chronischer Defekt erzeugt. Anschließend kamen vier Therapien zum Einsatz: (1) Autotransplantat, (2) rekombinantes humanes knochenmorphogenetisches Protein-2 (rhBMP-2) in einem resorbierbaren Kollagenschwamm (ACS), (3) ACS, der eine Kollagen-Keramik-Matrix umgab, und (4) rhBMP-2 in ACS um die Kollagen-Keramik-Matrix. Zwei Metallschrauben dienten als Platzhalter. Nach zwei Monaten wurden die Metallpins entfernt und in den regenerierten Knochen wurde ein enossales Implantat inseriert. Zwei Monate später wurden die Tiere eingeschläfert und für die histologische Untersuchung Biopsate präpariert. Es wurden nur fünf Tiere verwendet und an jedem Tier alle vier Therapieformen untersucht. Bei dieser geringen Anzahl von Tieren und der beobachteten Variabilität konnten keine quantitativen Unterschiede zwischen den vier Therapieformen festgestellt werden. Alle Therapien führten zu neuem Knochenwachstum. In den Autotransplantat- und den rhBMP-2/ACS-Bereichen wurde dichter natürlicher Knochen gefunden. Die Behandlung mit Kollagen-Keramik-Matrix mit und ohne rhBMP-2 in ACS ergab restliche Keramikpartikel und große poröse Bereiche. An den Implantatoberflächen wurde eine unterschiedliche Knochenanlagerung beobachtet. Für die horizontale Knochenaugmentation im Seitenzahnbereich des Unterkiefers von Hunden können somit unterschiedliche Methoden angewandt werden. Mit rhBMP-2 in Kombination mit einem Kollagenträger, der nicht als Platzhalter diente, wurden in diesem Modell ähnliche neue Knochendichten wie mit dem Autotransplantat erreicht.
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