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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
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Int J Paro Rest ZHK 30 (2010), Nr. 6     30. Dez. 2010
Int J Paro Rest ZHK 30 (2010), Nr. 6  (30.12.2010)

Seite 569-575


Knochenremodeling nach einer Sofortimplantation
Covani, Ugo / Cornelini, Roberto / Calvo, Josè Louis / Tonelli, Paolo / Barone, Antonio
In dieser experimentellen Studie wurde das physiologische Knochenremodeling an Beagles untersucht, denen Implantate mit kleinem Durchmesser (3,25 mm) in frische Extraktionsalveolen inseriert wurden. Für diese Studie wurden fünf Beagles mit einem Gewicht von etwa 10 bis 13 kg verwendet. Der dritte und der vierte Prämolar (P3, P4) wurden als experimentelle Zähne verwendet. Sie wurden mit einem Fissurenbohrer in zwei Hälften geteilt. Die distalen Wurzeln wurden sorgfältig mit einer Zange entfernt. In die frischen Extraktionsalveolen wurden Implantate (3,25 mm breit, 10 bzw. 11,5 mm lang) inseriert. Der Implantathals befand sich bukkal immer auf der Höhe des Knochenkamms. Die Hunde wurden anschließend nach dem folgenden Zeitplan eingeschläfert: ein Hund 15 Tage nach der Implantatinsertion, zwei Hunde nach einem Monat und die anderen beiden Hunde nach drei Monaten. Der Abstand von der Implantatschulter zum Knochenkamm wurde bukkal und lingual gemessen. Die bukkolinguale Breite des Knochenkamms wurde mit einer Schieblehre gemessen. Die Untersuchungen erfolgten sofort nach der Extraktion sowie zwei, vier und 12 Wochen nach Implantatinsertion. Die durchschnittliche bukkolinguale Breite des Knochenkamms betrug zum Zeitpunkt der Extraktion 4,5 ± 0,5 mm, zwei Wochen nach der Implantatinsertion 4,1 ± 0,5 mm, nach vier Wochen 3,7 ± 0,3 mm und nach 12 Wochen 3,5 ± 0,7 mm. Zwei Wochen nach der Implantatinsertion betrug der Abstand von der Implantatschulter zum Knochenkamm lingual 0,2 ± 0,3 mm und bukkal 0,3 ± 0,3 mm, nach vier Wochen lingual 0,1 ± 0,9 mm und bukkal 0,4 ± 0,9 mm, nach 12 Wochen lingual -0,3 ± 0,5 mm und bukkal 0,8 ± 0,3 mm. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass zwar tatsächlich ein vertikales Knochenremodeling zu beobachten war, die durchschnittliche vertikale bukkale Knochenresorption aber 0,5 mm betrug. Vermutlich spielen die Implantatposition an der lingualen Wand und die Verwendung von Implantaten mit einem geringen Durchmesser im Verhältnis zur Breite der Extraktionsalveole eine Schlüsselrolle dafür, dass die vertikale Knochenresorption an der bukkalen Seite des Kieferkamms nach einer Sofortimplantation reduziert wird.
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