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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 1     9. Mai 2011
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 1  (09.05.2011)

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Änderung der Kammbreite bei der Sofortinsertion von Implantaten mit und ohne Weichgewebeaugmentation nach einer Einheilungszeit von sechs Monaten: 24 konsekutiv behandelte Fälle
Grunder, Ueli
Das ästhetische Ergebnis von implantatgetragenen Versorgungen hängt vor allem vom Volumen des umgebenden Weichgewebes ab. Da die labiale Knochenwand nach einer Extraktion selbst bei der Sofortinsertion eines Implantats in der Höhe und Dicke resorbiert wird, ist die Ästhetik anschließend meist beeinträchtigt. Bei 24 konsekutiv behandelten Patienten erfolgte nach der Zahnextraktion im oberen Frontzahnbereich eine Sofortimplantation. Dabei wurden zwei unterschiedliche Behandlungsmodalitäten angewandt: Die ersten 12 Patienten wurden mit einer lappenlosen Technik behandelt. Bei den nächsten 12 Patienten wurde zum Zeitpunkt der Zahnextraktion und Implantatinsertion im labialen Bereich mit der Tunneltechnik ein subepitheliales Bindegewebstransplantat inseriert. Die Dimension des labialen Volumens wurde vor der Behandlung sowie sechs Monate nach der Implantatinsertion gemessen. Die Ergebnisse lagen in der Gruppe ohne Augmentation bei einem durchschnittlichen Volumenverlust von 1,063 mm. In der Gruppe mit Augmentation hingegen gab es eine leichte Volumenzunahme von 0,34 mm. Diese Ergebnisse zeigen, dass es sinnvoll ist, bei der Sofortimplantation in der ästhetischen Zone gleichzeitig ein Weichgewebetransplantat einzubringen.