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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 1     9. Mai 2011
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 1  (09.05.2011)

Seite 91-95


In-vitro-Studie mit der Rasterelektronenmikroskopie zur Wirkung von Carisolv auf parodontal erkrankten Wurzeloberflächen
Imbronito, Ana Vitória / Okuda, Osmar / del Cioppo, Cristiane Versuti / Arana-Chavez, Victor E.
Ziel dieser Studie war es, die Eigenschaften erkrankter Wurzeloberflächen zu untersuchen, die mit Scaling und der Applikation von Carisolv behandelt worden waren. In dieser Studie wurden 24 einwurzelige, parodontal beeinträchtigte, extrahierte Zähne verwendet. Die Zähne wurden nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen eingeteilt: Acht Zähne wurden mit Scaling und Wurzelglättung behandelt, bis kein Zahnstein mehr zu sehen war (Gruppe 1). Auf acht Zähne wurde Carisolv auf die Wurzeloberflächen gegeben, anschließend erfolgte ein Scaling mit einer scharfen Kürette zweimal für 30 Sekunden (Gruppe 2). Acht Zähne erhielten die gleiche Behandlung wie Gruppe 2, aber mit einer stumpfen Kürette (Gruppe 3). Die Zähne wurden mit dem Rasterelektronenmikroskop (REM) untersucht. Die Oberflächen der Wurzeln aus Gruppe 1 wiesen Kratzer auf, die der Schneide der Kürette entsprachen, und waren vollständig von einer Schmierschicht bedeckt. Auch die Wurzeloberflächen der Gruppen 2 und 3 waren vollständig von einer Schmierschicht bedeckt, aber sie waren etwas glatter als in der Gruppe 1. Die zusätzliche Anwendung von Carisolv neben Scaling und Wurzelglättung ergab bei der Entfernung der Schmierschicht keinen Vorteil gegenüber dem Scaling allein. Mit der Anwendung von Carisolv bei einer mechanischen Parodontalbehandlung entsteht somit kein weiterer Vorteil.