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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 3     25. Juli 2011
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 3  (25.07.2011)

Seite 237-245


Alveolarkammaugmentation mit deproteinisiertem bovinem Knochen und einer bioresorbierbaren Kollagenmembran: Eine CT-densitometrische, histologische und histomorphometrische Analyse
Ohayon, Laurent
Ziel dieses Artikels war es, im Rahmen eines klinischen Fallberichts das Verhalten von deproteinisiertem bovinem Knochen (Bio-Oss) zu studieren, der bei der Verwendung als Onlaytransplantat für die Augmentation des Alveolarknochens mit einer resorbierbaren Barrieremembran (Bio-Gide) abgedeckt wurde. In den verbliebenen Knochen konnte ein MK-III-Groovy- Implantat inseriert werden, gleichzeitig erfolgte die nötige Augmentation mit Xenotransplantatpartikeln (Bio-Oss), die mit einer resorbierbaren Barrieremembran (Bio-Gide) abgedeckt wurden. Die Lage des Transplantats im Verhältnis zur Implantatposition wurde dreidimensional aufgezeichnet. So konnte die Entwicklung bei den CT-densitometrischen Untersuchungen, die sechs und 18 Monate nach dem Eingriff erfolgten, präzise ermittelt werden. Neun Monate nach dem Eingriff wurde für histologische und histomorphometrische Analyse ein Biopsat entnommen. Auf den CT-densitometrischen Bildern war erkennbar, wie gut das Volumen des augmentierten Knochens erhalten blieb. Die histologische Analyse ergab eine vitale Knochenbildung mit den restlichen Bio-Oss-Partikeln. Die histomorphometrische Analyse zeigte zu diesem Zeitpunkt ähnliche prozentuale Anteile an Bio-Oss (27,94 %) und neugebildetem Knochen (24,07 %). Durch dieses klinische Beispiel werden die biokompatiblen und osteokonduktiven Eigenschaften von Bio-Oss sowie die Platzhalterfunktion des Knochentransplantats bestätigt. Anhand der Ergebnisse werden die Vorteile dieser Anwendung für die Augmentation des Alvoelarkamms deutlich.