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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 3     25. Juli 2011
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 3  (25.07.2011)

Seite 297-305


Multidisziplinäre Vorgehensweise im Fall einer Patientin mit non-syndromaler Oligodontie mithilfe neuester chirurgischer Techniken
Gunbay, Tayfun / Koyuncu, Banu Özveri / Sipahi, Aylin / Bulut, Hakan / Dundar, Mine
In diesem klinischen Bericht wird die Behandlung einer Frau beschrieben, die unter einer Oligodontie und multiplen Lücken sowie Alveolarkammdefekten im Ober- und Unterkiefer litt. Ingesamt fehlten ihr 11 Zähne (die Weisheitszähne ausgenommen). Die Behandlungsstrategie war interdisziplinär, mit kieferorthopädischen, chirurgischen und prothetischen Phasen. Nach der kieferorthopädischen Behandlung mit einer festsitzenden Apparatur erfolgten ein Sinuslift, eine vertikale Alveolarkammdistraktion und eine laterale Augmentation mit Transplantaten aus dem Kieferast. Daran schloss sich die Insertion von Dentalimplantaten an. Die orale Rehabilitation der Patientin wurde mit der Eingliederung einer festsitzenden Restauration im unbezahnten Ober- und Unterkieferseitenbereich abgeschlossen. Dank der frühzeitigen zahnärztlichen Intervention wurde das Erscheinungsbild der Patientin verbessert. Ihre emotionalen und psychoszialen Probleme wurden so beseitigt, ehe sie ihr noch mehr zu schaffen machten.