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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 4     30. Sep. 2011
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 4  (30.09.2011)

Seite 345-354


Zusammenhang zwischen klinischem parodontalem Biotyp und Dicke der labialen Knochenwand: Eine In-vivo-Studie
Cook, D. Ryan / Mealey, Brian L. / Verrett, Ronald G. / Mills, Michael P. / Naujeim, Marcel E. / Lasho, David J. / Cronin, Robert J.
Das primäre Ziel dieser Studie war es, den Zusammenhang der labialen Knochendicke mit dem Biotyp zu bestimmen. Dies wurde an Patienten, die im Vergleich zum dicken/durchschnittlichen Biotyp einen eher dünnen parodontalen Biotyp hatten, untersucht. Der Zusammenhang zwischen Biotyp und labialer Knochendicke wurde mithilfe der Volumentomografie, diagnostischer Modelle und der klinischen Untersuchung von Oberkieferfrontzähnen bei 60 Patienten untersucht. Im Vergleich zu einem dicken/durchschnittlichen Biotyp war beim dünnen Biotyp der labiale Knochen auch dünner (P < 0,001), die keratinisierte Gingiva schmaler (P < 0,001), der Abstand von der Schmelz-Zement-Grenze zur Knochenkante größer (P = 0,02) und die Parodontalsonde im Sulkus durch die Gingiva sichtbar. Es bestand kein Zusammenhang zwischen Biotyp und dem Längen-Breiten-Verhältnis der Zähne oder einer vorhanden fazialen Rezession. Der parodontale Biotyp ist signifikant mit der Dicke des labialen Knochens, der Position der alveolären Knochenkante, der Breite der keratinisierten Gingiva, der gingivalen Architektur und der Sichtbarkeit der Parodontalsonde, nicht aber mit einer vorhandenen Rezession korreliert.