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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 4     30. Sep. 2011
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 4  (30.09.2011)

Seite 391-399


Sinusbodenaugmentation bei zwei Patienten mit starker maxillärer Kammatrophie mithilfe von Knochenderivat, das aus autologen Knochenzellen gezüchtet wurde: Ein Fallbericht
Montesani, Luigi / Schulze-Späte, Ulrike / Dibart, Serge
Eine Implantatinsertion in den unbezahnten Oberkiefer stellt eine Herausforderung dar. Einerseits kann das Knochenangebot durch die Resorption reduziert, andererseits kann die Kieferhöhle ein Operationshindernis sein. In dieser Studie wurde die Knochenhöhe im posterioren Oberkieferbereich mithilfe des Tissue-Engineering aufgebaut, um eine Implantatinsertion zu ermöglichen. Aus dem Periost wurde Gewebe entnommen, Osteoprogenitorzellen isoliert und in vitro auf einem dreidimensionalen Vlies (Polyglactin- 910-Fasern verkettet mit einer Poly-P-Dioxanon-Verbindungsstelle) gezüchtet. Die so hergestellten Knochenscheiben wurden mithilfe eines lateralen Fensters in die Kieferhöhle eingebracht. Vier Monate nach dem Aufbau der Kieferhöhle wurden Implantate gesetzt und anschließend versorgt. Während des Follow-up-Zeitraums von 12 Monaten konnte kein Implantatmisserfolg beobachtet werden.