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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 4     30. Sep. 2011
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 4  (30.09.2011)

Seite 429-436


Horizontaler Knochenaufbau: Der Entscheidungsbaum
Fu, Jia-Hui / Wang, Hom-Lay
Mit der Implantation im Rahmen der Zahnmedizin wurden verschiedene Methoden zum Aufbau des Knochens entwickelt. Eine Zahnextraktion ist immer mit dem dreidimensionalen (3D-)Verlust von alveolärem Knochen verbunden. Dabei tritt häufiger ein horizontaler Verlust des Knochens auf als ein vertikaler. Dies hat zur Entwicklung verschiedener Methoden für eine horizontale Knochenaugmentation geführt, wie gesteuerte Knochenregeneration, Kammspreizung, Distraktionsosteogenese und Blocktransplantation. Diese vorgeschlagenen Techniken zur Augmentation sind die Voraussetzung für eine prothetisch korrekte dreidimensionale Positionierung des Implantats. Aus der Literatur geht hervor, dass eine horizontale Kammaugmentation vorhersagbar ist, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Dennoch macht die große Anzahl an aktuell verfügbaren Techniken und Materialien die Wahl der geeigneten Behandlung nicht einfach. Eine Literatursuche wurde durchgeführt, um die Entscheidungsfindung bei der Planung eines horizontalen Kammaufbaus zu verbessern. Der in diesem Beitrag vorgeschlagene Entscheidungsbaum benutzt das im Implantatbereich verfügbare bukkolinguale 3D-Knochenvolumen (>= 3,5 mm, < 3,5 mm oder 4 bis 5 mm). Für jedes Volumen werden Techniken unter Berücksichtigung von Faktoren wie Dicke der Gewebe, Position des Kieferbogens und die Verfügbarkeit an autologem Knochen einbezogen. Mithilfe des Entscheidungsbaums können die Kliniker die geeignetste und vorhersagbare Methode zur horizontalen Kammaugmentation finden, wobei unnötige Komplikationen minimiert werden.