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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 5     21. Nov. 2011
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 5  (21.11.2011)

Seite 477-488


Regeneration der bukkalen Wand von Extraktionsalveolen beim Menschen mit rekombinantem humanem Blutplättchen-Wachstumsfaktor-BB oder Schmelzmatrix-Derivat
Nevins, Marc L. / Camelo, Marcelo / Schupbach, Peter / Nevins, Myron / Kim, Soo-Woo / Kim, David M.
Ziel dieser Studie war die Untersuchung der knöchernen Heilung von Defekten in der bukkalen Wand von Extraktionsalveolen. Die Patienten wurden in vier Gruppen eingeteilt: Gruppe A (nur das Gerüst aus mineralisiertem Kollagen- Knochenersatz [MCBS]), Gruppe B (MCBS mit rekombinantem humanem Blutplättchen-Wachstumsfaktor-BB [rhPDGF-BB: 0,3 mg/ml]), Gruppe C (MCBS mit Schmelzmatrix-Derivat [EMD]) und Gruppe D (Kombination von EMD mit Knochenkeramik). Die Knochenqualität wurde mittels Lichtmikroskop, Rasterelektronenmikroskop mit Rückstreuelektronenkontrast und Histomorphometrie ermittelt. Bei der Wiedereröffnung wurde klinisch die Morphologie des geheilten Alveolarkamms beurteilt. Insgesamt wurden 16 Patienten mit bukkalen Wanddefekten der Extraktionsalveole randomisiert in vier gleich große Behandlungsgruppen eingeteilt. Die Transplantation erfolgte zum Zeitpunkt der Zahnextraktion mit primärem Wundverschluss durch die Mobilisierung des Bukkallappens. Nach fünf Monaten wurde mit einem Trepanbohrer ein Knochenzylinder aus dem Implantatbett entnommen. Die histologische Untersuchung bestätigte die Bildung von neuem Knochen im Bereich um das Gerüst aus Biomaterial. Zwischen den Behandlungsgruppen fanden sich keine statistisch signifikanten Unterschiede bezüglich der Knochenneubildung. Histomorphometrisch bestand ein Trend zur Bildung von mehr neuem Knochen bei der Gruppe B (Behandlung mit rhPDGF-BB). Gruppe B wies die günstigste Alveolarkammmorphologie für eine optimale Implantatposition auf.