Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 5     21. Nov. 2011
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 5  (21.11.2011)

Seite 519-528


Biologische Grundlagen der ästhetischen Kronenverlängerung mithilfe neuer Proportionssonden
Flechter, Paul
Untersuchungen haben gezeigt, dass Ärzte bei einer Kronenverlängerung meistens einen zu geringen Anteil der Zahnsubstanz freilegen. Im Frontzahnbereich kann dadurch die biologische Breite beeinträchtigt sein, was zu ästhetischen Problemen führt. Der vorliegende Artikel stellt ein biologisch basiertes mehrstufiges Vorgehen zur parodontalen ästhetischen Kronenverlängerung vor. Mithilfe mehrerer neuentwickelter Messsonden werden die optimale klinische Kronenlänge des Zahns sowie die angemessene okklusogingivale Lage der Interdentalpapille ermittelt. Dabei werden etablierte, dokumentierte Beziehungen der Zahnproportionen zugrunde gelegt. Anschließend wird die biologische Kronenlänge des Zahns, definiert als der Abstand zwischen Inzisalkante und Rand des Alveolarknochens im Verhältnis zur klinischen Kronenlänge bestimmt. Ziel ist eine ausreichende Zahnsubstanz für die Präparation des Restaurationsrands, die Wiederherstellung eines gesunden dentogingivalen Komplexes und die Platzierung einer ästhetisch ansprechenden definitiven Restauration.