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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 5     21. Nov. 2011
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 5  (21.11.2011)

Seite 543-550


Prospektive Evaluation der maschinellen Kammspreizung mit Crest-Expansoren bei der gesteuerten Knochenregeneration vor einer Implantation
Mazzocco, Fabio / Nart, José / Cheung, Wai S. / Griffin, Terrence J.
In dieser prospektiven, randomisierten, kontrollierten klinischen Studie wurden die Ergebnisse der maschinellen Kammspreizung mit Crest-Expansoren mit denen der lateralen Alveolarkammaugmentation verglichen. Die Studie erfolgte an acht Patienten mit bilateralen Alveolarkammdefekten im Split-Mouth-Verfahren. Sechs Monate nach der Knochenaugmentation wurden Implantate gesetzt. Alle Messungen erfolgten 2 und 5 mm vom koronalsten Punkt des Alveolarkamms entfernt. Mit beiden Verfahren wurde ein statistisch signifikanter Knochengewinn erreicht: 2 mm vom Alveolarkamm entfernt mit der lateralen Kammaugmentation 1,2 mm und mit der maschinellen Kammspreizung 1,5 mm; 5 mm vom Alevolarkamm mit der lateralen Kammaugmentation 1,5 mm und mit der maschinellen Kammspreizung 1,6 mm. Der Unterschied zwischen den beiden Verfahren war statistisch nicht signifikant. Die mit der maschinellen Kammspreizung erreichte Expansion korrelierte negativ mit der Spongiosadicke (P < 0,05) und war unabhängig von der Kortikalisdicke. Die Kammspreizung scheint bezüglich der horizontalen Augmentation in einem atrophierten Alveolarkamm genauso effektiv zu sein wie die laterale Kammaugmentation. Defekte, die mit der maschinellen Kammspreizung behandelt wurden, wiesen in den ersten sechs Heilungsmonaten eine geringere Kontraktion der Knochenbreite auf.