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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
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Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 6     9. Jan. 2012
Int J Paro Rest ZHK 31 (2011), Nr. 6  (09.01.2012)

Seite 667-674


Wirkung eines Schmelzmatrix-Derivats und zyklischer mechanischer Belastung auf humane Gingivafibroblasten in einem In-vitro-Defektheilungsmodell
Sanders, Jill E. / Chuang, Augustine / Swiec, Gary D. / Bisch, Fredrick C. / Herold, Robert W. / Buxton, Thomas B. / McPherson, James C.
Gingivafibroblasten (GF) spielen für den Erhalt des Gingivaapparats und bei der Weichgewebereparatur eine wichtige Rolle. Sind eine parodontale Wunde oder ein Weichgewebetransplantat mobil, ist die GF-vermittelte Weichgewebeheilung beeinträchtigt. Schmelzmatrix-Derivat (EMD) ist ein Schmelzmatrix-Protein, das klinisch zur parodontalen Regeneration intraossärer Defekte und Furkationen sowie zur Behandlung von Gingivarezessionen verwendet wird. In diesem In-vitro-Defektheilungsmodell wurde der Effekt unterschiedlicher EMD-Konzentrationen mit bzw. ohne zyklische mechanische Belastung auf die zelluläre Wundfüllung durch humane GF untersucht. Diese wurden in 6er-Kulturplatten mit elastischen Böden gebracht und kultiviert. Im zentralen Anteil jedes Wells wurde bei Konfluenz eine 3 mm große Wunde angelegt. Drei Wells wurden mit einer EMD-Konzentration von 0 µg/ml (Kontrolle), 30 µg/ml, 60 µg/ml oder 120 µg/ml behandelt. Die Platten wurden in einem Inkubator mit einer Belastungseinheit einer zyklischen Belastung ausgesetzt (Test). Ein identischer Satz Kontrollplatten war nicht elastisch und unterlag keiner Belastung. Die Zellen wurden an den Tagen 4, 8, 12 und 16 untersucht. Dabei wurden Mikrofotografien angefertigt, mit einem Bildauswertungsprogramm die Wundfüllung gemessen und ihr prozentualer Anteil ausgerechnet. Bei allen Kontrollplatten kam es bis zum Tag 16 in vergleichbarer Geschwindigkeit und unabhängig von der EMD-Konzentration zu einer Defektfüllung > 90 %. Auf den Testplatten hatte EMD einen negativen Effekt auf die Defektfüllung. Dort betrug sie an Tag 16 55,7 % (0 µg/ml EMD), 48,2 % (30 µg/ml EMD), 36,7 % (60 µg/ml EMD) und 34,1 % (120 µg/ml EMD). Bei den Kontroll-GF wirkte sich EMD in Konzentrationen bis zu 120 µg/ml nicht signifikant auf die Defektfüllung aus. Bei den Test-GF hingegen beeinträchtigte die Zugabe von EMD die Defektfüllung dosisabhängig erheblich.
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