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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 1     12. Mär. 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 1  (12.03.2012)

Seite 11-20


Erfolgreiches Management der Periimplantitis mit einem regenerativen Verfahren: 51 konsekutiv behandelte Implantate mit einem Follow-up von 3 bis 7,5 Jahren
Froum, Stuart J. / Froum, Scott H. / Rosen, Paul S.
Vorgestellt werden die Ergebnisse einer Fallserie von 51 konsekutiv behandelten Implantaten mit Periimplantitis bei 38 Patienten mit Kontrolluntersuchungen über drei bis 7,5 Jahre. Bei jedem Implantat kam es zur Blutung beim Sondieren (PD >= 6 mm präoperativ), der Knochenverlust war >= 4 mm. In allen Fällen wurde die Implantatoberfläche dekontaminiert. Anschließend erfolgte der Einsatz von Schmelzmatrix-Derivat (EMD) und einer Kombination aus Blutplättchenwachstumsfaktor (PDGF) und anorganischem bovinem Knochen oder mineralisiertem gefriergetrocknetem Knochen. Der Bereich wurde entweder mit einer Kollagenmembran oder einem subepithelialen Bindegewebstransplantat abgedeckt. Die Patienten wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Gruppe 1 umfasste die Patienten mit den tiefsten röntgenologischen Defekten und Gruppe 2 die Patienten mit dem stärksten Knochenverlust auf der fazialen oder oralen Seite des Implantats. Die Veränderungen des Knochenniveaus in Gruppe 2 wurden unter Lokalanästhesie durch Knochensondierung ermittelt. Die Sondierungstiefe nahm im Zeitraum von drei bis 7,5 Jahren in Gruppe 1 um 5,4 und in Gruppe 2 um 5,1 mm ab. Gleichzeitig nahm das Knochenniveau in Gruppe 1 um 3,75 mm und in Gruppe 2 und 3,0 mm zu. Bei keinem der Implantate kam es im Studienverlauf zu weiteren Knochenverlusten. Bislang sind die Ergebnisse mit diesem regenerativen Verfahren zur Behandlung der Periimplantitis vielversprechend.