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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 1     12. Mär. 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 1  (12.03.2012)

Seite 29-37


Sofortversorgung von lappenlos in frische Extraktionsalveolen inserierten Implantaten
Crespi, Roberto / Capparè, Paolo / Gherlone, Enrico / Romanos, George
In dieser klinischen Studie wurden dentale Implantate ohne Lappenabhebung in frische Extraktionsalveolen gesetzt und sofort versorgt. Ziel der Studie war die Ermittlung der klinischen Behandlungsergebnisse nach 24 Monaten. Unter Anwendung strikter Ein- und Ausschlusskriterien wurden 15 Patienten in die Studie aufgenommen, bei denen ein bis zwei nicht erhaltungswürdige Zähne im Bereich der oberen Front oder des ersten Prämolaren extrahiert werden mussten. Insgesamt wurden unmittelbar nach der Zahnextraktion 20 Implantate gesetzt und sofort mit einer provisorischen Krone versorgt. Der Durchmesser betrug bei 16 Implantaten 5 mm, bei vier Implantaten 3,80 mm; alle Implantate waren 13 mm lang. Bei der Kontrolle nach 24 Monaten wurde für alle Implantate eine kumulative Überlebensrate von 100 % erreicht. Der modifizierte Blutungsindex (mBI), der modifizierte Plaque-Index (mPI), die Sondierungstiefe (PD), das marginale Gingivaniveau (MGL) und die Breite der keratinisierten Gingiva (KG) blieben für bis zu 24 Monate stabil. Das mittlere MGL betrug nach 24 Monaten 0,22 ± 0,15 mm ohne signifikante Veränderungen gegenüber dem Ausgangswert. Die mittlere Breite der KG veränderte sich über die 24 Monate nicht. Zum Studienende ergab sich ein mittlerer Knochenverlust von 0,83 ± 0,52 mm. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass eine lappenlose Sofortimplantation in Extraktionsalveolen mit Sofortversorgung der Implantate für bis zu 24 Monate das marginale Hart- und Weichgewebeniveau erhält.