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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 1     12. Mär. 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 1  (12.03.2012)

Seite 39-47


Sofortrestauration nicht gedeckt einheilender Titanimplantate mit sandgestrahlter, säuregeätzter Oberfläche: Radiologische und klinische 5-Jahres-Ergebnisse einer prospektiven Fallserie
Levine, Robert A. / Sendi, Pedram / Bornstein, Michael M.
Ziel dieser Studie war die Ermittlung der Überlebens- und Erfolgsraten sofortrestaurierter Implantate mit grobkörnig sandgestrahlter säuregeätzter (SLA) Oberfläche über einen Zeitraum von fünf Jahren. Nach initialer Parodontalbehandlung wurden bei 20 Patienten (mittleres Alter 47,3 Jahre) insgesamt 21 SLA-Wide-neck-Implantate in die abgeheilten Extraktionsalveolen des unteren ersten Molaren gesetzt. Einschlusskriterium war die Primärstabilität des Implantats bei einem Eindrehmoment von 35 Ncm. In der Praxis wurde eine provisorische Restauration angefertigt und am Operationstag auf dem Implantat befestigt. Die definitive zementierte Restauration wurde acht Wochen postoperativ eingegliedert. Im Studienverlauf wurden der Community Periodontal Index of Treatment Needs (CPITN) und radiologisch der Abstand zwischen Implantatschulter und dem ersten sichtbaren Knochen-Implantat- Kontakt (DIB) erfasst und verglichen. Der mittlere CPITN betrug zu Beginn 3,24 und sank im Studienverlauf auf 1,43. Bei der postoperativen Röntgenkontrolle betrug der mittlere DIB der 21 Implantate 1,41 mm, da ein Teil des maschinierten Implantathalses unterhalb des Knochenkamms lag. Bei der Kontrolle nach fünf Jahren war der mittlere DIB statistisch signifikant auf 1,99 mm an- gestiegen (P < 0,0001). Der mittlere Alveolarkammverlust im Vergleich zum Ausgangswert betrug nach fünf Jahren 0,58 mm. Die Erfolgs- und Überlebensraten der 21 Implantate lagen nach fünfjähriger Belastung bei 100 %. Mit dieser Studie wird bestätigt, dass die Sofortrestauration von Wide-neck- Implantaten in der Position eines unteren Molaren mit guter Primärstabilität (Eindrehmoment von mindestens 35 Ncm) ein sicheres Verfahren mit vorhersagbaren Ergebnissen ist.