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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 1     12. Mär. 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 1  (12.03.2012)

Online Article, Seite 59


Online Article: Split-Mouth-Vergleich eines koronalen Verschiebelappens mit und ohne Schmelzmatrix-Derivat zur Abdeckung multipler Gingivarezessionen: Ergebnisse nach sechs und 24 Monaten
Cordaro, Luca / di Torresanto, Vincenzo Mirisola / Torsello, Ferruccio
Mit dieser Studie sollte geklärt werden, ob der Einsatz von Schmelzmatrix-Derivat (EMD) das klinische Operationsergebnis der Behandlung von multiplen Gingivarezessionen mit Bildung eines koronalen Verschiebelappens (CAF) verbessert. Die Studie erfolgte an 10 Patienten mit mindestens zwei benachbarten bukkalen Gingivarezessionen an symmetrischen Zähnen auf beiden Seiten des Oberkiefers. Die multiplen Gingivarezessionen wurden randomisiert auf die Test- und die Kontrollgruppe verteilt. Beide Gruppen erhielten eine bilaterale simultane CAF-Operation mit vertikalen Entlastungsschnitten, die an den Teststellen durch das Einbringen von EMD ergänzt wurde. Bei Studienbeginn sowie sechs und 24 Monate postoperativ wurden von einem geblindeten Untersucher klinische Messungen durchgeführt (Rezessionstiefe, Breite des keratinisierten Gewebes, Sondierungstiefe und Höhe des klinischen Attachments). Bei der Untersuchung nach sechs Monaten erbrachten beide Behandlungsverfahren gute Ergebnisse mit signifikant besserer Rezessionsdeckung (CAF 80,7 ± 20 %, CAF + EMD 82,8 ± 14 %). Bei der Untersuchung nach 24 Monaten war die Verschlechterung gegenüber der nach sechs Monaten erzielten Besserung in beiden Gruppen vergleichbar (CAF 71,0 ± 22 %, CAF + EMD 74,8 ± 16 %). Die Verwendung von EMD scheint die Behandlungsergebnisse, die mit einem CAF-Verfahren für die Wurzeldeckung zur Behandlung von multiplen Rezessionen erzielt werden, nicht signifikant zu verbessern.