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Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 1     12. Mär. 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 1  (12.03.2012)

Seite 81-90


Neues lappenloses Verfahren zur Kronenverlängerung nach orthodontischer Extrusion
Braga, Giovanni / Bocchieri, Anna
Die orthodontische Extrusion (OE) wird in vielen klinischen Situationen vorgenommen, um einen Zahn oder seine Parodontalgewebe nach koronal zu bewegen. Meist wird erfolgt zusätzlich eine suprakrestale Fibrotomie und Wurzelglättung (OEFRP) oder anschließend eine Kronenverlängerung. Dieses Verfahren muss während der gesamten orthodontischen Extrusionsphase im Abstand von zwei Wochen wiederholt werden. Seine präzise Kontrolle ist recht schwierig, vor allem wenn bei Zähnen mit keilförmigen Knochendefekten nur ein bestimmter Wurzelanteil behandelt werden soll. Ziel dieser Studie ist die Vorstellung eines neuen, nicht operativen Verfahrens zur Kronenverlängerung. Es wird kurz nach dem Abschluss der OE durchgeführt, um eine angemessene Hart- und Weichgewebearchitektur herzustellen. Beispielhaft werden drei Fälle beschrieben (mit Zahnfleischtasche, Wurzelfraktur oder Wurzelperforation).