Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Internationales Journal für Parodontologie & Restaurative Zahnheilkunde
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 1     12. Mär. 2012
Int J Paro Rest ZHK 32 (2012), Nr. 1  (12.03.2012)

Online Article, Seite 101


Online Article: Weichgewebeintegration einer porcinen Kollagenmembran: Eine experimentelle Studie am Schwein
Rocchietta, Isabella / Schupbach, Peter / Ghezzi, Carlo / Maschera, Emilio / Simion, Massimo
Täglich führen Ärzte autogene Weichgewebeaugmentationen im Bereich natürlicher Zähne und Implantate durch. Oft führt die zweite Operationsstelle jedoch zur Morbidität des Patienten, weswegen sich das Interesse der Forschung zunehmend auf den Ersatz der autogenen Transplantate durch Matrizes richtet. In dieser Studie wurde die Weichgewebereaktion auf eine Kollagenmatrix in einem Tiermodell an neun Schweinen untersucht. Jedes Tier erhielt vier Kollagenmatrizes, zwei in jeder Unterkieferhälfte. Die Studie unterschied drei Kohorten: In Gruppe A wurde die Matrix als Onlay auf einem Teilschichtlappen eingebracht. In Gruppe B wurde die Matrix unter einem Teilschichtlappen inseriert und in Gruppe C invertiert unter einem Vollschichtlappen. Die Tiere wurden sieben, 15 und 30 Tage postoperativ zur histologischen Beurteilung euthanasiert. In den ersten zwei Wochen blieb die Kollagenmatrix am vorbestimmten Platz und wurde bei den Inlay- Gruppen innerhalb von 30 Tagen vollständig durch gesundes Bindegewebe ersetzt. In keiner der Proben fanden sich Hinweise auf eine Entzündung, sodass es zur optimalen Integration kam. Diese Studie belegte am Tiermodell die optimale Weichgewebeintegration einer experimentellen Kollagenmatrix innerhalb von 30 Tagen postoperativ. Die in diesem Modell nachgewiesene Sicherheit ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für weitere Forschungsprojekte zur klinischen Anwendung.